FAQ – Wir geben Antworten


Manchmal muss man einfach nachsehen.

 

Unter unserer Rubrik „FAQ - Frequently Asked Questions“ finden Sie eine themenbezogene Sammlung von Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Tätigkeitsfeld unseres Unternehmens.



Antworten zum Thema Dacharbeiten


Wie schwer ist 1 qm Dachziegel bzw. Dachsteine?

Dachziegel Pfannen wiegen pro qm ca. 45 kg
Biberschwänze wiegen pro qm ca. 63 kg
Betondachsteine wiegen pro qm ca. 44 kg

 

Gibt es Preisliche Unterschiede zwischen den Bedachungsarten?

Es gibt preisliche Unterschiede. Am teuersten sind Biberschwänze, dann folgen die Ton-Dachpfannen und am preisgünstigen sind die Betondachsteine.

 

Welche Dachneigung brauche ich für meine Dachdeckung?

Dachziegel und Betondachsteine werden mit einer Mindestdachneigung von 22 Grad eingedeckt. Unterschreitungen sind durch Anordnung zusätzlicher Maßnahmen möglich.


Antworten zum Thema Solar u. Energie


Was bringt eine Solaranlage der Umwelt?

Eine Solaranlage mit 6 qm und einem Speicher von 300 Liter Fassungsvolumen produziert in 25 Jahren 60.000 kWh Energie für die Warmwasserbereitung. Dies entspricht jährlich 25 Tonnen weniger CO2-Emission. Sehr beachtlich wenn man bedenkt, dass ein einziger Haushalt somit die jährliche CO2 Belastung um 1 Tonne senken kann. 

 

Arbeitet eine Solaranlage auch wenn es bewölkt ist?

Die Strahlen der Sonne bahnen sich auch bei getrübtem Himmel ihren Weg, wenn auch nicht mit der gleichen Intensität. In unserer Klimaregion liegt die durchschnittliche Sonneneinstrahlung bei ca.
1.000  kWh/qm. Das entspricht einem Energiegehalt von rund 100 Litern Öl und ist somit genügend um Solaranlagen effizient zu betreiben. 

 

Kann man mit Sonnenenergie auch Strom  erzeugen?

Die Sonnenenergie direkt in Strom umzuwandeln ist durch die sogenannte Photovoltaiktechnik kein Problem mehr. Jedoch unterscheidet sich der Aufbau dieser Kollektoren vollkommen von den herkömmlichen Solaranlagen für die Warmwasserbereitung. Photonen (Energieteilchen des Lichtes) treffen auf negativ geladenes Metall und schlagen durch diesen lichtelektrischen Effekt an dieser Stelle Elektronen heraus. Trifft auf die durch mehrere Solarzellen zusammen gefassten Solarmodule Licht, fließen die Elektronen vom negativen zum positiven Bereich und elektrische Energie wird erzeugt.

Dabei entsteht zunächst Gleichstrom. Dieser kann durch einen Wechselrichter in netzüblichen Wechselstrom umgewandelt werden. In der Regel reicht die Dachfläche eines Eigenheims aus, den eigenen Stromverbrauch solar zu decken. Als Daumenregel gilt: 10 qm Modulfläche erzeugen rund 1.000 kWh Solarstrom im Jahr.


Antworten zum Thema Solarthermie


Wie funktioniert eigentlich die Solarthermie-Technik?

Solarthermie ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Wärme. Sonnenlicht trifft auf einen hochselektiven Absorber im Sonnenkollektor und erwärmt dabei den Wärmeträger Wasser / Frostschutz. Dieser Wärmeträger wird mit einer Solarpumpe in den Wärmeaustauscher des Speichers gepumpt und erwärmt dabei Brauchwasser, oder Ihr Heizungswasser. Dieser Kreislauf läuft solange, bis die Temperatur am Kollektor gleich der Temperatur im Speicher ist. Geregelt wird die Anlage von einer Temperaturdifferenzsteuerung. 

 

Welche Speichergröße sollte man wählen?

Generell werden Solarspeicher größer als normale Wasserspeicher ausgelegt, um die unregelmäßige Energiezufuhr durch die Sonne auszugleichen. Im Normalfall rechnet man mit 70 Liter pro im Haushalt lebender Person. Bei einer vierköpfigen Familie würde dies 280 Liter ausmachen. Somit würde man sich für einen 300 Liter fassenden Speicher entscheiden. 

 

Kann man mit Sonnenenergie auch heizen?

Natürlich lässt sich eine Solaranlage auch als Unterstützung der häuslichen Heizung einsetzen. Je nach der Wärmedämmung des Gebäudes und der Auslegung der Solaranlage können bis zu 30 % der
jährlichen Heizenergie gedeckt werden.


Antworten zum Thema Photovoltaik


Wie funktioniert eigentliche eine Photovoltaiksolarzelle?

Eine solche Solarzelle ist eine sehr dünne Siliziumplatte, welche aus Quarzsand hergestellt wird und etwa 10 x 10 cm groß. Energieteilchen des Lichtes, die sogenannten Photonen treffen nun auf diese Platte, welche negativ geladen ist und schlagen durch einen lichtelektrischen Effekt Elektronen heraus. Auf der Vorder- und der Rückseite sind Kontaktbänder befestigt, die den so in der Zelle erzeugten Strom abführen. Da auf diese Weise jedoch Gleichstrom produziert wird, bedarf es eines Wechselrichters um den für einen Haushalt benötigten Wechselstrom zu erzeugen. In der Regel reicht die Dachfläche eines Eigenheims aus, den eigenen Stromverbrauch solar zu decken. Als Daumenregel gilt : 10 qm Modulfläche erzeugen 1.000 kWh Solarstrom im Jahr. 

 

Was leistet so ein „Sonnenkraftwerk“?

Eine einzelne Solarzelle in der Größe 10 x 10 cm erzeugt im vollen Sonnenlicht etwa 0,5 Volt Spannung und 2,4 Ampere Strom, was etwa mit 1,2 Watt Leistung gleichzusetzen ist. Da diese Werte, vor allem die Spannung relativ gering sind, schaltet man mehrere dieser Photovoltaikzellen in Reihe zusammen und schützt diese zwischen Scheiben aus Glas oder Kunststoff vor Umwelteinflüssen. Die zusammen geschalteten Zellen nennt man Photovoltaikmodul und geben schließlich Strom- und Spannungswerte ab, mit denen man wirklich etwas anfangen kann. 

 

Oft taucht der Begriff Wp im Bezug auf Module auf. Was kann sich ein Nichttechniker darunter vorstellen?

Wp steht für Watt peak oder auf deutsch Watt-Spitze und gibt die Leistung an die ein Photovoltaikmodul leistet, wenn es bei voller Sonnenbestrahlung arbeitet. 

 

Wie lange hält eine solche Anlage?

Dieses System benötigt wenig Wartung und hat dank seiner Einfachheit eine Lebensdauer von über 25 Jahren. Solaranlagen haben ihre hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit bereits in vielen tausend Anwendungen unter Beweis gestellt. Diese hohe Langlebigkeit der Anlage ist dadurch möglich, da Solaranlagen ohne jegliche Art von Verschleißteilen arbeiten. 

 

Wie groß muss eigentlich eine solche Anlage sein?

Man spricht in etwa von 3000 kWh, die eine vierköpfige Familie im Jahr benötigt. Um diesen Wert zu erreichen bedarf es einer Modulfläche von 35 qm. Das entspricht einer installierten Modulleistung von ca. 3,7 kWp, aber eigentlich entscheiden Sie, wie groß die Anlage werden soll, denn der Anschluss ans öffentliche Stromnetz bleibt ja bestehen.


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Herr Andreas Kirsch

 

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