Photovoltaik - Stromerzeugung auf elegante Art



Die eleganteste Art, elektrischen Strom zu produzieren, ist sicherlich die Photovoltaik. Völlig geräuschlos, abgasfrei und ohne Abfallbelastung wird Elektrizität erzeugt, ohne dass dabei Energie verbraucht wird. Die eingestrahlte Lichtenergie wird mittels Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt und in das Stromnetz des jeweiligen Energieunternehmens eingespeist.

 

Die Vergütung für den erzeugten Solarstrom ist gesetzlich im Erneuerbaren-Energien Gesetz (EEG) geregelt. Für die Anlagen auf Gebäuden beträgt der Vergütungssatz (2005) beispielsweise  57,4 ct je kWh. Die Vergütung wird 20 Jahre vom Stromnetzbetreiber an den Betreiber der Solaranlage gezahlt.

 

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FAQ – Wir geben Antworten


Manchmal muss man einfach nachsehen.

 

Unter unserer Rubrik „FAQ - Frequently Asked Questions“ finden Sie eine themenbezogene Sammlung von Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Tätigkeitsfeld unseres Unternehmens.



Antworten zum Thema Photovoltaik


Wie funktioniert eigentliche eine Photovoltaiksolarzelle?

Eine solche Solarzelle ist eine sehr dünne Siliziumplatte, welche aus Quarzsand hergestellt wird und etwa 10 x 10 cm groß. Energieteilchen des Lichtes, die sogenannten Photonen treffen nun auf diese Platte, welche negativ geladen ist und schlagen durch einen lichtelektrischen Effekt Elektronen heraus. Auf der Vorder- und der Rückseite sind Kontaktbänder befestigt, die den so in der Zelle erzeugten Strom abführen. Da auf diese Weise jedoch Gleichstrom produziert wird, bedarf es eines Wechselrichters um den für einen Haushalt benötigten Wechselstrom zu erzeugen. In der Regel reicht die Dachfläche eines Eigenheims aus, den eigenen Stromverbrauch solar zu decken. Als Daumenregel gilt : 10 qm Modulfläche erzeugen 1.000 kWh Solarstrom im Jahr. 

 

Was leistet so ein „Sonnenkraftwerk“?

Eine einzelne Solarzelle in der Größe 10 x 10 cm erzeugt im vollen Sonnenlicht etwa 0,5 Volt Spannung und 2,4 Ampere Strom, was etwa mit 1,2 Watt Leistung gleichzusetzen ist. Da diese Werte, vor allem die Spannung relativ gering sind, schaltet man mehrere dieser Photovoltaikzellen in Reihe zusammen und schützt diese zwischen Scheiben aus Glas oder Kunststoff vor Umwelteinflüssen. Die zusammen geschalteten Zellen nennt man Photovoltaikmodul und geben schließlich Strom- und Spannungswerte ab, mit denen man wirklich etwas anfangen kann. 

 

Oft taucht der Begriff Wp im Bezug auf Module auf. Was kann sich ein Nichttechniker darunter vorstellen?

Wp steht für Watt peak oder auf deutsch Watt-Spitze und gibt die Leistung an die ein Photovoltaikmodul leistet, wenn es bei voller Sonnenbestrahlung arbeitet. 

 

Wie lange hält eine solche Anlage?

Dieses System benötigt wenig Wartung und hat dank seiner Einfachheit eine Lebensdauer von über 25 Jahren. Solaranlagen haben ihre hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit bereits in vielen tausend Anwendungen unter Beweis gestellt. Diese hohe Langlebigkeit der Anlage ist dadurch möglich, da Solaranlagen ohne jegliche Art von Verschleißteilen arbeiten. 

 

Wie groß muss eigentlich eine solche Anlage sein?

Man spricht in etwa von 3000 kWh, die eine vierköpfige Familie im Jahr benötigt. Um diesen Wert zu erreichen bedarf es einer Modulfläche von 35 qm. Das entspricht einer installierten Modulleistung von ca. 3,7 kWp, aber eigentlich entscheiden Sie, wie groß die Anlage werden soll, denn der Anschluss ans öffentliche Stromnetz bleibt ja bestehen.


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